Aktuelles
Das Herzstück ist dabei die Zentralwarte, von der aus 110 Kraftwerke an den Flüssen der Donau, Eder, Isar, Lech und Main gesteuert bzw. überwacht werden. Die Freien Wähler zeigten großes Interesse an den technischen Details, mit denen eine ökonomische Fahrweise von Wasserkraftwerken bei gleichzeitiger Beachtung von bescheidsgemäßen Auflagen gewährleistet wird. Die Themenpalette der Führung, die durch Manuel Waehnert, dem Leiter der Zentralwarte durchgeführt wurde, war dementsprechend breit. Sie reichte von den Herausforderungen durch den niedrigen Börsenstrompreis über die zunehmenden ökologischen Auflagen und die Energiewende bis hin zur großen Herausforderung von Uniper Wasserkraft, dem Hochwasserschutz an Bayerns Flüssen. Manuel Waehnert, der seit geraumer Zeit in Pfeffenhausen wohnt, bedankte sich bei den Freien Wählern für den Besuch und die angeregten Diskussionen rund um die Themen Stromerzeugung und Hochwasserschutz. „Solche Besuche bereiten mir sehr viel Spaß und tragen zum gegenseitigen Verständnis bei.“ Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von den Leistungen, die die Wasserkraft mit ihren Möglichkeiten für die Gesellschaft bewerkstelligt und teilten die Ansicht, dass der Öffentlichkeit diese wichtige Rolle noch viel bekannter gemacht werden müsse. Klaus Leopold, Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler, merkte an, dass neben Hochwasserschutzmaßnahmen auch durch eine effektive Steuerung von Wasserkraftwerken, Schäden bei den Anliegern großer Flüsse vermieden werden können.